Leitlinie der DGKH
Hygienebeauftragte(r) in stationärer und ambulanter Pflege – Aufgaben und Anforderungen an die Fortbildung Stand 2024
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- Zielsetzung Um allen hygienischen Fragestellungen in den verschiedenen Formen von Pflege-/ Versorgungs- und Betreuungseinrichtungen für junge, alte, kranke, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung zu entsprechen, ist die Etablierung von Hygienebeauftragten in stationärer und ambulanter Pflege mit qualifizierter Fortbildung notwendig.
Mitteilung der DGKH
Zur Aufbereitung semikritischer Medizinprodukte: Ein Appell zur medizinischen Vernunft
11.12.2024
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Die Aufbereitung semikritischer Medizinprodukte ist aktuell Gegenstand
intensiver Diskussionen. Dabei steht immer wieder die Aufbereitung endovaginaler
und endorektaler Ultraschallsonden im Fokus.
Empfehlung der DGKH
Umgang mit Schimmelbefall in Krankenhaus und Praxis
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Schimmel, worunter die Bestandteile und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, aber auch weitere mit
Feuchtigkeit assoziierte Faktoren wie Hefen, Bakterien (Aktinobakterien) und Milben subsumiert werden, tritt in Innenräumen bei erhöhter Feuchtigkeit auf. Neben bekannten Ursachen für Feuchte-/Schimmelschäden wie baulichen Mängeln (u.a. Wärmebrücken, aufsteigende Feuchtigkeit, unzureichende Lüftungsmöglichkeiten), Wasserschäden sowie fehlerhaftem Lüftungsund Heizverhalten spielen in Krankenhäusern und Praxen Baumaßnahmen eine wichtige Rolle.
Stellungnahme der DGKH
Ergänzung zur Stellungnahme der DGKH zur KRINKO-Empfehlung - „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“, Bundesgesundheitsbl 3-2023
12.11.2024
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Bereits im Mai 2023 hat sich die DGKH mit einer Stellungnahme1 kritisch zu der KRINKO-Empfehlung „Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“ 2 geäußert und um eine Überprüfung der Emp-fehlung gebeten. Diese Aufforderung soll mit der folgenden Ergänzung wiederholt und um einen neuen bisher nicht im Fokus stehenden Aspekt erweitert werden.
Stellungnahme der DGKH
Gemeinsame Stellungnahme der DGHM, der GfV, der DVV, der GHUP und der DGKH
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Die die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), die Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP), die Gesellschaft für Virologie (GfV), die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) und die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) halten die im Krankenhausversorgungs-verbesserungsgesetz (KHVVG) vorgesehene Einführung einer Leistungsgruppe „Infektiologie“ für notwendig und richtig.
Jedoch sehen wir in den bisherigen und insbesondere in der von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) mit Schreiben vom 23.9.2024 an das Sekretariat des Gesundheitsausschusses des Bundestags zu Ihren Händen geforderten Änderungen in einigen relevanten Aspekten eine konkrete und erhebliche Gefahr für die Versorgung von Patientinnen und Patienten und die Patientensicherheit.
Mitteilung der DGKH bei systemischer Kontamination des Trinkwassers mit Coliformen
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Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeine und Krankenhaus-Hygiene (DGKH) empfiehlt bei Nachweis einer systemischen Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Bakterien (ohne Nachweis von E.coli ) den Gesundheitsämtern und Wasserversorgern, nachfolgende spezifizierte Mitteilung entsprechend § 52 der Trinkwasserverordnung für besonders prädisponierte Bevölkerungsgruppen herauszugeben.
Stellungnahme der DGKH
Ethanol darf nicht als CMR eingestuft werden
23.08.2024
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Anlass: Beabsichtigte Einstufung von Ethanol als CMR (karzinogen, mutagen, reproduktionstoxisch) durch die EU/ECHA
Derzeit gibt es einen Vorschlag bei der EU, Ethanol als reproduktionstoxisch Kategorie 2 im Rahmen der Biozid-Verordnung (Verordnung EU Nr. 528/2012) einzustufen. Diese Einstufung könnte bereits Anfang 2025 erfolgen, wobei auch eine Höherstufung als CMR Kat. 1 möglich wäre. Dies hätte massive Verwendungsbeschränkungen – z.B. bei Händedesinfektionsmitteln - zur Folge.
Vorschlag der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)
25.04.2024
Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hatte 2016 ihre Empfehlung "Gesundheitliche Bedeutung, Prävention und Kontrolle, Wasserassoziierter Pseudomonas. aeruginosa Infektionen" veröffentlicht (Hygiene und Medizin 41 Supplement 2, 2016 https://www.krankenhaushygiene.de/pdfdata/2016_09_Empfehlung_Paeruginosa_DGKH.pdf).
Hierin wurde in Anlage 3 beispielhaft eine allgemeine Information an die Allgemeinbevölkerung bei Nachweis von Pseudomonas aeruginosa im zentralen Wasserversorgungsnetz gegeben. Diese Anlage wurde nunmehr im Auftrag der Sektion Umwelthygiene der DGKH von M. Exner, J.
Knobloch und P. Walger (in alphabetischer Reihenfolge) aktualisiert.
Nachfolgend ist die aktualisierte Anlage beigefügt, die zukünftig Verwendung finden sollte.
Stellungnahme der DGKH
Anhörung von Sachverständigen Enquetekommission II Krisen- und Notfallmanagement im Zusammenhang mit Pandemie (Gesundheitssystem)
26.03.2024
Aufgabe der Hygiene als präventiv-medizinischer Disziplin ist die Verhütung und Bekämpfung von Gesundheitsrisiken einschließlich solcher aus der Umwelt. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Verhütung, Erkennung und Bekämpfung von Infektionen, insbesondere in medizinischen Bereichen wie dem Krankenhaus. Für den Krankenhaushygieniker zählt die Abwägung der Verhältnismäßigkeit zwischen Erfordernissen der Infektionsverhütung und der Inkaufnahme grundsätzlicher Infektionsrisiken bei der Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen zu den täglichen Herausforderungen. Auch die Entwicklung von Konzepten zur Verhütung, Erkennung und Bekämpfung von Pandemien basiert auf dem Erfahrungsschatz der Hygiene. Auf diesem Gebiet entwickelt die medizinische Hygiene auf den Grundlagen ihrer Pioniere wie Johann Peter Frank, Max von Pettenkofer und Robert Koch in Forschung und Praxis Strategien und Konzepte, unterstützt hierbei in enger Kooperation den öffentlichen Gesundheitsdienst und dient somit der öffentlichen Gesundheit.
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Empfehlung der DGKH
Prävention von Atemwegsinfektionen nach der SARS-CoV-2-Pandemie in Einrichtungen der Pflege
29.01.2024
Während der SARS-CoV-2-Pandemie hatten insbesondere ältere und vorer - krankte, somit vulnerable Menschen ein höheres Risiko, an SARS-CoV-2 schwer zu erkranken und auch daran zu versterben. Viele dieser älteren und vorerkrankten Menschen werden von Pflegediensten betreut oder leben angesichts eines hohen Betreuungs - aufwands in vollstationären Pflege - einrichtungen. Insbesondere in stati - onären Altenpflegeeinrichtungen war die Mortalität am höchsten [1, 2]. In der Pandemie wurden deswegen zahl - reiche einschränkende Maßnahmen zum Schutz der Bewohner der Alten - pflegeeinrichtungen empfohlen und durch ministerielle Allgemeinverfü - gungen verbindlich vorgegeben. Diese griffen nicht nur stark in das Selbst - bestimmungsrecht der Betroffenen ein, sondern verschlechterten nachweislich auch die psychische Gesundheit und Lebensqualität der Bewohner .....
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Stellungnahme der DGKH
Kritische Stellungnahme der DGKH zum Ersatz des Hygieneförderprogrammes zugunsten eines Infektiologieförderprogrammes
25.08.2023
Am 29.12.2022 ist das Krankenhauspflegeentlastungsgesetz (KHPflEG) in Kraft getreten. Eine Regelung, den Krankenhausbereich betreffend ist, dass das Hygieneförderprogramm als Infektiologieförderprogramm für drei Jahre weitergeführt wird, sodass die personelle Ausstattung in der Infektiologie finanziell unterstützt wird (1,2).
Die Coronapandemie habe die Bedeutung infektiologischer Expertise in den Kliniken gezeigt, heißt es in dem Änderungsantrag. Das Förderprogramm werde daher ab 2023 um weitere drei Jahre verlängert, inhaltlich jedoch auf die Infektiologie beschränkt und als sogenanntes „Infektiologie- Förderprogramm“ fortgeführt, so die Mitteilung aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 08.11.2022.
Als weiterer Grund wird die Tatsache, dass mit Einführung des Facharztes für Innere Medizin und Infektiologie nach dem Beschluss auf dem 124. Deutschen Ärztetag (3) Deutsches Ärzteblatt: Beschlussprotokoll 2021 (aerzteblatt.de)), die Zusatzweiterbildung Infektiologie am 31.12.2022 endet und durch das Förderprogramm der Schwerpunkt auf die Neueinstellung von Fachärzten für Innere Medizin und Infektiologie gelegt werden soll...
Stellungnahme der DGKH
Antibiotikaresistenzen und Neue Teststrategien
05.07.2023
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Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) befasst sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 schwerpunktmäßig mit der Prävention und Kontrolle von nosokomialen Infektionen (d. h. Infektionen, die im Zusammenhang mit der medi-zinischen Versorgung erworben werden) durch betrieblich-organisatorische, bau-lich-funktionelle, hygienisch-technische, epidemiologische und infektiologische Strategien sowie mit den Anforderungen an ein strukturiertes Ausbruchmanage-ment. Die DGKH entwickelt auf der Basis wissenschaftlicher Evidenz und praktisch-hygienischer Erfahrungen hierzu Leitlinien und technische Regeln, führt Fortbil-dungsveranstaltungen und Schulungen durch und veranstaltet Kongresse zu diesen Themengebieten für Ärzte, Pflegepersonal, Amtsärzte und alle Personen, die in der Infektionsprävention und -kontrolle Verantwortung tragen. Sie richtet sich mit ihren Empfehlungen auch an Patienten und deren Angehörige.
Stellungnahme der DGKH
Stellungnahme der DGKH zur aktualisierten KRINKO Empfehlung „Personelle und organisatorisch Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen“, BGBl 3-2023
05.05.2023
Der Vorstand der Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat im Rahmen des regulären Anhörungsverfahrens die Entwurfsfassung der KRINKO-Empfehlung insbesondere unter Einbeziehung der Sektion Pflege umfänglich kommentiert. Die seit März 2023 veröffentlichte endgültige Version zeigt, dass die Anpassungs-, Ergänzungs- und Änderungsvorschläge nur zu einem ganz geringen Teil Berücksichtigung gefunden haben.
Betrifft: Stellungnahme der DGKH – Legionellosen und Energiesparmaßnahmen Version vom 01. Februar 2023
Die Version vom 02. September 2022 der o.a. Stellungnahme wurde angepasst.
Im Kapitel: „ Weitergehende betriebsseitige Energiesparmaßnahmen “ wurde der 2. Absatz mit der ursprünglichen Formulierung in der Version vom 2.9.2022 :
„ Unter der zusätzlichen trinkwasserhygienischen Voraussetzung, dass in den letzten drei Untersuchungen auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung keine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes von 100 KBE/100 ml in der Trinkwasserinstallation vorlag, sind einzeln oder in Kombination folgende weitergehende betriebsseitige Energiesparmaßnahmen möglich “
durch nachfolgende geänderte Formulierung:
„ Unter der zusätzlichen trinkwasserhygienischen Voraussetzung, dass in der letzten maximal drei Monate zurückliegenden Untersuchung auf Legionellen nach Trinkwasserverordnung kein Nachweis von Legionellen in den Proben am Ausgang des Trinkwassererwärmers und im Zirkulationsrücklauf sowie keine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes von 100 KBE/100 ml in den peripheren Proben vorlagen, …“
ersetzt.
Dies wird nachfolgend begründet. Die bisherige Formulierung von drei Untersuchungen ist nicht praxistauglich, da der dafür betrachtete Zeitraum von drei Jahren in öffentlichen Einrichtungen und neun Jahren in Wohngebäuden zu lange ist. Vielmehr ist eine Beurteilung im Zeitraum von maximal drei Monaten vor den geplanten Maßnahmen entscheidend. Dabei darf kein systemisches Vorkommen von Legionellen (an den Entnahmestellen Vor- und Rücklauf) vorhanden sein. Die Konzentration an den peripheren Probenahmestellen darf den technischen Maßnahmenwert nicht überschreiten. Eine einmalige Untersuchung ist ausreichend, da für die betriebsseitigen Energiesparmaßnahmen weitere Voraussetzungen erfüllt sein müssen und zusätzliche Beprobungen vorgesehen sind.
Die geänderte Fassung in der Version vom 01. Februar 2023 kann hier heruntergeladen werden.
Empfehlung der DGKH | Sektion „Hygiene bei Krankentransport, Rettungsdienst, Feuerwehr, Not- und Katastrophenfällen“
Muster-Hygieneplan Mobile Duschen
14.02.2023
In der Gefahrenabwehr ist es immer häufiger erforderlich, dass Einsatzkräfte am Schadensort die Möglichkeit bekommen, Körperhygiene durchzuführen, bevor sie erneut eingesetzt werden oder in den Einsatzfahrzeugen zum Standort zurückkehren. Bei Großlagen und/oder Katastrophen, die den Einsatz von überregionalen Kräften erfordern, muss von der Einsatzleitung die Bereitstellung von Sanitäranlagen (Toiletten und Duschen) organisiert werden...
Stellungnahme einer Expertengruppe
Pandemiemanagement – Strategiewechsel notwendig und überfällig
15.09.2022
Natürliche Infektion und Impfung haben zu einer breiten Immunität in der Bevölkerung geführt – Künftig sind eine Identifikation der tatsächlich Vulnerablen und eine Priorisierung auf deren Schutz essentiell
Zusammenfassung der Stellungnahme als PDF zum Download
Komplette Stellungnahme als PDF zum Download
Stellungnahme der DGKH
Stellungnahme zu Legionellen und Energiesparmaßnahmen
05.09.2022
Hygienefachgesellschaften warnen vor falschen Energiesparmaßnahmen im Kalt- und Warmwasserbereich von Trinkwasserinstallationen. Nachfolgend werden Empfehlungen zu möglichen Energiesparmaßnahmen in der Trinkwasserinstallation gegeben, die mit der Legionellenprävention im Einklang stehen. Ansonsten muss mit einer Zunahme von Legionellosen gerechnet werden.
Stellungnahme zum Download als PDF
Gemeinsame Stellungnahme DGSV, DGKH und VA
Stellungnahme zur Desinfektion von semikritischen Medizinprodukten mittels Wischtüchern
17.08.2022
Kommentierung der Stellungnahme des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V., des Berufsverbandes reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. zur Information der für Medizinprodukte zuständigen Obersten Landesbehörden, des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und des Robert Koch-Instituts (RKI) zur „Validierung der abschließenden Desinfektion von semikritischen Medizinprodukten mittels Wischdesinfektion“ vom 01. Juni 2022.
Sellungnahme zum Download als PDF
Empfehlung der DGKH
Prävention von COVID-19 durch viruzides Gurgeln und viruziden Nasenspray – aktualisierte Fassung April 2022
06.04.2022
Hier finden Sie die vollstände Empfehlung als PDF-Dokument
Zur Prävention von COVID-19 müssen alle infrage kommenden hygienischen Maßnahmen ausgeschöpft werden, um die Bevölkerung und insbesondere stark exponierte Personen wie medizinisches Personal zu schützen. Persönliche Verhaltensweisen, u.a. Einhaltung der Abstandsregeln und sozialer Kontaktbeschränkungen, Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Inanspruchnahme der Schutzimpfung, viruzide Prävention im Nasen-Rachen-Raum, Händehygiene, gesunde Ernährung und körperliche Bewegung, liegen in erster Linie in der Verantwortung des Einzelnen, werden allerdings maßgeblich durch das Zusammenleben mehrerer Generationen, Wohnsituation, Bildungsniveau, sozioökonomischen Status und im Fall der Schutzimpfungen zusätzlich durch konspirative irreführende Falschinformationen beeinflusst. Besonders in der Generation der über 60-Jährigen wurde deutlich, dass staatliche Empfehlungen zum infektionspräventiven Verhalten signifikant mit deren Umsetzung in den Alltag korrelieren. Deshalb sollte das bisher zu wenig beachtete Präventionspotential der viruziden Antiseptik im Nasen- Rachen-Raum als einfach durchführbare Präventionsmaßnahme den ihm zukommenden Stellenwert in der Öffentlichkeitsarbeit bekommen und empfohlen werden. Hierdurch kann die Infektionsprävention für beruflich exponiertes Personal, aber auch bei in der häuslichen Gemeinschaft lebenden Kontaktpersonen mit SARS CoV-2 Infizierten bzw. an COVID-19 Erkrankten ergänzt werden.
Mitteilung der DGKH
Abschließende Wischdesinfektion von semikritischen Medizinprodukten
18.11.2021
Die manuelle Aufbereitung als semikritisch eingestufter Medizinprodukte wie z.B. intrakavitärer Ultraschallsonden, TEE-Sonden, Laryngoskopen, Rhinoskopen, Tonometergläschen mittels Wischverfahren zur Reinigung und Desinfektion wird seit langer Zeit kontrovers diskutiert. Im DGKH-Hygiene-Tipp vom September 2021 war darauf eingegangen worden, dass die von den jeweiligen Herstellern genannten manuellen Aufbereitungsverfahren durch alleinige Verwendung von Wischtüchern für Reinigung und Desinfektion in Deutschland nicht umsetzbar sind, da sich hierdurch nicht die Anforderungen an eine validierte Aufbereitung entsprechend § 8 der MPBetreibV erfüllen lassen. Dies sei bei der Anschaffung entsprechender Medizinprodukte zu beachten bzw. mit dem Hygienebereich und AEMP zuvor abzuklären.
Rahmenlehrplan der DGKH
Rahmenlehrplan zur strukturierten und einheitlichen Weiterbildungsqualifikation zur Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention
01.06.2021
Hier finden Sie den Rahmenlehrplan als PDF
Die Weiterbildung zur „Hygienefachkraft“ (Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention) ist derzeit in Deutschland in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Auf Grundlage von Studienergebnissen hat die Arbeitsgruppe „offensive Hygiene“ der DGKH einen Entwurf für eine einheitliche Weiterbildung zur „Fachkraft für Hygiene und Infektionsprävention“ erarbeitet.
Ziel ist es, eine bundeseinheitliche Weiterbildung und Anerkennung zu gewährleisten. Der vorliegende Rahmenlehrplan soll den Mindeststandard der Weiterbildung regeln, der durch die Weiterbildungseinrichtungen einzuhalten ist.
Stellungnahme der DGKH vom 8. März 2021
Hygieniker warnen vor zu hohen Erwartungen an Schnellteste
09.03.2021
Lesen Sie die vollständige Stellungnahme im PDF
Bei dem nachfolgend beschriebenen Antigen (Ag)-Schnelltesten, die auf den gleichen Untersuchungsprinzipien beruhen, muss grundsätzlich unterschieden werden zwischen
- Ag-Schnelltesten, die durch professionell geschultes Personal und
- Ag-Schnelltesten, die durch Laien bei sich selbst durchgeführt werden (Selbsttest).
Zu den Selbsttesten hat das RKI eine bewertende, konzise Stellungnahme veröffentlicht (Epidem Bull 8/2021). Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) ist zu ergänzen, dass Selbstteste als Steuerungsinstrument der Pandemie nicht geeignet sind.
Gemeinsame Stellungnahme
Teststrategien zur COVID Diagnostik in Schulen
01.03.2021
Johannes Hübner, Arne Simon, Jörg Dötsch, Reinhard Berner, Hans-Iko Huppertz, Thomas Fischbach, Peter Walger
Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme
Anhaltend besteht in der Öffentlichkeit die große Sorge, dass Schulen zu Ausbruchsherden für SARS-CoV-2 Übertragungen werden könnten. Deshalb werden verschiedene Strategien diskutiert, wie Schüler und Lehrer getestet werden können, um Übertragungen in Schulen zu verhindern. Dabei werden vor allem Testungen mittels Antigen-Schnelltesten sowie die Möglichkeit von Pooltestungen erwähnt, um das Probenvolumen und die Kosten unter Kontrolle zu halten.
Von Antigen-Schnelltesten verspricht man sich, möglichst schnell testen zu können, ob man sich mit SARS-CoV-2, dem Erreger von COVID-19, infiziert hat. Um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern müssen jedoch gewisse Testkriterien erfüllt sein, die vorab im Rahmen von Studien überprüft wurden. Antigen-Schnelltests sind vergleichsweise simpel in der Anwendung und liefern meist innerhalb weniger Minuten das Testergebnis. Antigen-Schnelltests sind bereits in verschiedenen Ländern im Einsatz und auch in Deutschland wird aktuell über die Zulassung für verschiedene Anwendungsbereiche diskutiert. Hierbei sind neben der praktischen Umsetzbarkeit jedoch auch noch viele Fragen zur epidemiologischen wie bevölkerungsmedizinischen Wirksamkeit ungeklärt. Eine zentrale Frage des aktuellen politischen Diskurses betrifft den Einsatz von Antigen-Schnelltests in Schulen und die damit einhergehende Teststrategie.
Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte udn der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene im PDF-Dokument.
Pressemeldung der DGKH
S3-Leitlinie Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen | Lebende Leitlinie
08.02.2021
Lesen Sie hier die vollständige Pressemeldung
Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hat zusammen mit Fachgesellschaften der Kinder- und Jugendärzte im Vorfeld in mehreren Stellungnahmen entscheidend dazu beigetragen, dass die Bewertung der Daten zu den Infektionsrisiken in Schulen zusammen mit konkreten Empfehlungen zum Infektionsschutz von Schülern und Lehrern Eingang in die Ausarbeitung der Leitlinie fanden.
Schulschließungen lassen sich mit konkreten Hygienekonzepten vermeiden. Diese Hygienekonzepte basieren auf den langjährigen Erfahrungen der Hygiene und deren Umsetzung in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen. Die Effektivität der Hygienekonzepte ist erwiesenermaßen die Voraussetzung, dass die medizinischen Systeme offengehalten werden können und weiter funktionieren. Da Kinder nicht die Treiber der Pandemie sind, sind die umfassenden Hygienekonzepte, wie sie auch in der Leitlinie ihren Niederschlag finden, die entscheidende Voraussetzung, dass auch Schulen weiter funktionieren d. h. offenbleiben könnten.
Mitteilung der DGKH
Nosokomiale COVID-19 Ausbrüche in stationären Pflegeeinrichtungen – Ursachen und Forderungen
04.02.2021
Lesen Sie hier die vollständige Mitteilung der DGKH
Sabine Gleich, Peter Walger, Walter Popp, Friederike Lemm, Martin Exner
In der ersten und in der zweiten Pandemiewelle wurden weltweit COVID-19 Ausbrüche in stationären Pflegeeinrichtungen beschrieben. Diese sind die Einrichtungen des Gesundheitswesens mit dem höchsten Anteil an nosokomialen COVID-19 Infektionen. Ausbruch bedeutet, dass es in einer Einrichtung des Gesundheitswesens zu mindestens zwei in gesichertem oder vermuteten epidemischen, d. h. in räumlich-zeitlichem Zusammenhang stehenden, Infektionen kommt ...
Broschüre der DGKH und GHUP
„Corona-Knigge“ für Jung und Alt – kleiner Leitfaden zur Hygiene in Zeiten der COVID-19-Pandemie
Finden Sie hier das komplette Dokument zum Download
Die 10 wichtigsten Regeln des Corona-Knigge
- Masken helfen.
- Abstand hilft am besten.
- Draußen ist immer besser als drinnen.
- Der private Bereich ist ein Corona-Hotspot.
- Für den privaten Bereich hat jeder Einzelne Verantwortung.
- Alarmismus bringt nichts, er stumpft ab.
- Der Schutz von Freunden und Familie ist eine echte Herausforderung.
- Mundspülen und Gurgeln ist in – andere anzustecken ist out.
- AHA + L sollte jeder kennen.
- Ab Sommer wird es besser – wenn wir uns alle impfen lassen!
Empfehlung der DGKH
Viruzides Gurgeln und viruzider Nasenspray
01.12.2020
Zur Prävention von COVID-19 müssen alle infrage kommenden hygienischen Präventionsmaßnahmen ausgeschöpft werden, um insbesondere das medizinische Personal, aber auch die übrige Bevölkerung zu schützen. Da ein großer Teil der Infizierten das Virus bereits vor Auftreten erster Symptome freisetzt, sind vor allem Schutzmaßnahmen sinnvoll, die die Viruslast an den Eintrittspforten reduzieren, da die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit der Exposition zunimmt und die anfängliche Viruslast Einfluss auf den Schweregrad der Infektion hat [1,2].
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Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
Auch unter hohen SARS-CoV-2 Infektionszahlen können Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche geöffnet bleiben, wenn die Hygieneregeln (AHA-L) bei zusätzlichen betrieblich-organisatorischen Maßnahmen eingehalten werden
20.11.2020
Kinder- und Jugendärzte und Hygieniker, vertreten durch ihre Fachgesellschaften, zeigen mit dieser Stellungnahme, dass das Offenhalten der Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche medizinisch-infektiologisch sowie sozial unter Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen möglich und sinnvoll ist. Die Eindämmung der Pandemie durch die Verhinderung der Übertragungen hat ihren Schwerpunkt in der Kontrolle der Risikokontakte unter Erwachsenen. Die Verantwortung liegt bei Eltern, Betreuern, Lehrern und der gesamten erwachsenen Bevölkerung, ihre ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor Ansteckungen zu schützen und ihnen durch ihr hygienebewusstes Verhalten den Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen zu ermöglichen.
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Stellungnahme der DGKH
Zum Einsatz von dezentralen mobilen Luftreinigungsgeräten im Rahmen der Prävention von COVID-19
25.09.2020
Stellungnahme als PDF zum Download
Gemeinsame Stellungnahme der DGKH zusammen mit den Pädiatern unter dem Dach der DAKJ
Maßnahmen zur Aufrechterhaltung eines Regelbetriebs und zur Prävention von SARS-CoV-2-Ausbrüchen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung oder Schulen unter Bedingungen der Pandemie und Kozirkulation weiterer Erreger von Atemwegserkrankungen
03.08.2020
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Diese Stellungnahme wurde erarbeitet und koordiniert durch die
Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), mandatiert durch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und die
Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)Die pädiatrischen Gesellschaften und Verbände veröffentlichen unter dem Dach der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin (DAKJ)
- Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)
- Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
hier unter Mitarbeit folgender Kommissionen
- Kommission Frühe Betreuung und Kindergesundheit der DAKJ: Harald Bode, Ulrich Fegeler, Ulrike Horacek (Sprecherin), Frank Jochum, Burkard Rodeck, Gabriele Trost-Brinkhues, Elfriede Zoller;
- Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der DAKJ: Herbert Grundhewer, Ulrich Heininger (Sprecher), Axel Iseke, Markus Knuf, Christoph Korenke, Andreas Müller, Ulrich von Both
Diese Stellungnahme wird von folgenden weiteren Fachgesellschaften und Berufsverbänden unterstützt:
- Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)
- Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW e.V.) – Berufsverband Deutscher Arbeitsmediziner
- Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)
Stellungnahme der DGKH, DGPI, DAKJ, GHUP und bvkj
Kinder und Jugendliche in der CoVid-19-Pandemie: Schulen und Kitas sollen wieder geöffnet werden. Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stehen dem nicht entgegen
19.05.2020
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ), der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) und des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland (bvkj e.V.)
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Stellungnahme - DGKH, BVÖGD und GHUP
Bekämpfung der COVID-19-Epidemie in Deutschland –
Handlungsempfehlungen für Gesundheitsämter für die infektionshygienische Überwachung der Durchführung von schriftlichen Schulprüfungen* (Abitur, ZP 10), sonstiger Abschlussprüfungen in Ausbildungsberufen und in der Universität und zum Wiederbeginn des Schulbetriebes
- April 2020
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Stellungnahme der DGKH
Prävention hat oberste Priorität – das Management von COVID-19-Erkrankungen in Alten- und Pflegeheimen
08.04.2020
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Zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Deutschland wurde neben erheblichen Kontakteinschränkungen in der Bevölkerung (Schließung von Schulen, Geschäften, Verbot von Öffentlichkeitsveranstaltungen, Kontaktverbote) in beispielloser Weise die Behandlungs- und Beatmungskapazität in Krankenhäusern erweitert mit dem Ziel, für die zu erwartende hohe Zahl an schweren Covid-19-Fällen über eine ausreichende Behandlungskapazität zu verfügen.
Empfehlung der DGKH
Infektionspräventions- und Kontrollmaßnahmen während der medizinischen Versorgung von Patienten bei Verdacht auf Infektion mit dem neuen Corona-Virus (2019-nCoV)
31.01.2020
Hier finden die Empfehlung als PDF
Bei der nachfolgenden Empfehlung handelt es sich um eine Übersetzung der Interim-Guidance der Weltgesundheitsorganisation mit Anpassung an die in Deutschland relevanten Regelungen ...
Empfehlung der DGKH
Häusliche Pflege von Patienten mit Verdacht auf 2019-nCoV-Infektion mit geringgradigen Symptomen und Management von Kontakten
31.01.2020
Interim-Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, angepasst an die krankenhaushygienischen Erfordernisse in Deutschland.
Hier finden Sie die Empfehlung als PDF
Die WHO hat entsprechende Empfehlungen über eine sichere häusliche Versorgung von Patienten mit Verdacht oder Nachweis einer Infektion mit 2019-nCoV-Infektionen publiziert. Bei den Patienten handelt es sich um Personen mit geringgradigen Symptomen. Auf die Original-Empfehlung wird verwiesen ...
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene
Zur Studie ISO ADE (Horizontale vs. Vertikale Präventions-Strategien)
16.12.2019
DGKH hat erhebliche Bedenken aus krankenhaushygienischen, rechtlichen und ethischen Gründen gegen die geplante Studie und fordert eine gründliche Überprüfung. Die DGKH rät derzeit nachdrücklich von einer Teilnahme an der Studie ab.
Lesen Sie hier die Stellungnahme der DGKH als PDF
Stellungnahme der DGKH
Luftqualität im OP-Saal – Wundinfektionen, RLT-Anlagen und Disziplin
- Hier finden Sie die Stellungnahme in GMS Hygiene and Infection Control
- Hier finden Sie die Stellungnahme als PDF
- Here you can find an english version as PDF
Empfehlung der DGKH-Sektion “Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation“
Hygieneanforderungen beim Umgang mit Lebensmitteln in Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen und neuen Wohnformen
01.02.2018
Die vorliegende Empfehlung gibt jeder Einrichtung eine Orientierung. Die beschriebenen Maßnahmen sind auf den eigenen Bereich durch die Hygieneverantwortlichen anzugleichen, schriftlich festzulegen und über den Hygieneplan incl. Standardarbeitsanweisungen allgemein zugänglich zu machen und verbindlich umzusetzen ...
*Die Empfehlung gilt nicht für den Bereich der Milch-, Therapie- und Lehrküchen/Zentralküchen
Empfehlung als PDF zum Download
Empfehlung der DGKH
Hygienegerechter Umgang mit Therapiehunden in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen
30.10.2017
Empfehlung der DGKH - Sektion „Hygiene in der stationären und ambulanten Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation
Risikoeinschätzung/-bewertung bei Multiresistenten Erregern in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation
01.09.2017
Empfehlung des Umweltbundesamtes
Empfehlung zu erforderlichen Untersuchungen auf Pseudomonas aeruginosa, zur Risikoeinschätzung und zu Maßnahmen beim Nachweis im Trinkwasser
13.06.2017
Empfehlung des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission
Empfehlung als PDF (externe Seite)
DGKH-Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation“ im Konsens mit dem DGKH Vorstand
Mindestanforderungen zur Unterrichtsempfehlung zur Infektionsprävention und Krankenhaushygiene für Gesundheitsund Krankenpflege- und Kinder- und Altenpflegeschulen
30.03.2017
Empfehlung der DGKH
Gesundheitliche Bedeutung, Prävention und Kontrolle Wasser-assoziierter Pseudomonas aeruginosa- Infektionen
01.09.2016
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lange Zeit galt international die Grundprämisse in der Krankenhaushygiene, dass die wichtigste Infektionsquelle
für das Gros von nosokomialen Infektionen der Mensch bzw. der Patient als Reservoir ist und es ausreichend sei, die Übertragung durch die „Händehygiene“ zu unterbrechen. Krankenhaushygienische Maßnahmen konzentrierten sich daher auf die Händehygiene. So wichtig und richtig die Bedeutung der Händehygiene ist, so resultierte hieraus in der Krankenhaushygiene eine Unterschätzung und fehlende wissenschaftliche Auseinandersetzung bzw. Beschäftigung mit anderen Reservoiren und Übertragungswegen. Folglich kam es auch zu einer nur unzureichenden Etablierung nachhaltiger Präventionsstrategien zur Kontrolle anderer Reservoire und Übertragungswege ...
Empfehlung der DGKH
Kleidung und Schutzausrüstung für Pflegeberufe aus hygienischer Sicht Aktualisierte Fassung 2016
01.09.2016
Empfehlung der DGKH
Postexpositionsprophylaxe im Rettungsdienst
01.09.2016
Sektion "Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation"
Maßnahmenplan für multiresistente gramnegative Erreger (MRGN) in Gesundheits- /Pflege- und Betreuungseinrichtungen
01.02.2016
Sektion "Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation"
Versorgung mit Arbeitskleidung (synonym Dienst- oder Berufskleidung) von Leasingpersonal und Hospitanten, Praktikanten, Aushilfen, Grünen Damen/Herren in Krankenhäusern /Pflegeeinrichtungen o.ä.
01.12.2015
Empfehlung der DGKH
Hygienische Aspekte in der gynäkologischen Praxis
01.03.2015
Leitfaden zu Organisation und Hygienemanagement in der Arztpraxis (Struktur- und Prozessqualität)
AG „Praxishygiene”
Empfehlung der DGKH
Schutzkittel bei medizinischen und pflegerischen Tätigkeiten sowie bei Barrieremaßnahmen und Isolierungen
01.02.2015
Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege / Rehabilitation“
Stellungnahme der DGKH
Prävalenz, Letalität und Präventionspotenzial nosokomialer Infektionen in Deutschland 2013
01.09.2013
Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) erachtet es als notwendig, die derzeit in offiziellen Verlautbarungen genannten Zahlen zur
- Prävalenz,
- Letalität sowie
- zur Frage, wie hoch der Anteil der nosokomialen Infektionen (NI) ist, der durch
Hygienemaßnahmen verhütbar ist (Präventionspotenzial), kritisch zu hinterfragen ...
Stellungnahme als PDF zum Download
Stellungnahme, Empfehlung
Forderungen im Rahmen von Zertifizierungen und Auditierungen und ihre Bewertung aus hygienischer Sicht
03.08.2013
Bei Zertifizierungen, Audits usw. werden teilweise absurde Forderungen von Visitoren gestellt. Die DGKH will dies in Zukunft aufgreifen und Argumentationshilfen dazu liefern. Wir sind daher auch für entsprechende Hinweise dankbar ...
Konsensuspapier der DGKH
Blutzuckermessung
18.06.2013
Sektion „Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation“
Mit dem vorliegenden Papier wird Stellung genommen zur hygienische Handhabung von Blutzuckermessgeräten und Zubehör, zum Arbeitsschutz und zur Desinfektion/Antiseptik.
Konsensuspapier Blutzuckermessung zum Download als PDF
Empfehlung
Hygienische Qualitätskriterien für den Reinigungsdienst
28.03.2013
Empfehlung zum Download als PDF
Stand: November 2012
AG Praxishygiene der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene
Leitfaden zu Organisation und Hygienemanagement in der Arztpraxis (Struktur- und Prozessqualität)
01.03.2013
Empfehlung der Sektion ‚Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation’ der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene
Maßnahmenplan bei Patienten mit einer Clostridium difficile-Infektion in Pflegeeinrichtungen Ambulante Pflege und Reha-Einrichtungen
29.03.2012
Empfehlung
Empfehlung zu Anforderungen an Seifen- und Händedesinfektionsmittelspender in Einrichtungen des Gesundheitswesens
01.10.2011
Sektion Klinische Antiseptik der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und Begutachtungsausschuss der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP)
Empfehlung der DGKH
Hygienemaßnahmen im Haushalt von EHEC-Patienten und EHEC-Ausscheidern
26.06.2011
Die Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) hält es für notwendig, in Ergänzung zu den Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung darauf hinzuweisen, dass in bestimmten Situationen die üblichen Hygienemaßnahmen nicht ausreichend sind sondern durch gezielte allgemeine Hygiene- bzw. Desinfektionsmaßnahmen ergänzt werden müssen ... weiterlesen
Empfehlung der Sektion Klinische Antiseptik
Prävention postoperativer Wundinfektionen im Rahmen der chirurgischen Versorgung von Bissverletzungen
01.11.2010
In Auswertung des Schrifttums zum mikrobiellen Spektrum, den Risikofaktoren für das Entstehen einer postoperativen Wundinfektion nach Bissverletzung und den Ergebnissen zur Intervention können folgende Empfehlungen zum Management bei Bisswunden abgeleitet werden ...
Die komplette Empfehlung finden Sie hier in Deutsch (ab Seite 8) und English als PDF:
PDF zum Download
Empfehlung der DGKH und DGAI
Infektionsprävention bei der Narkosebeatmung durch Einsatz von Atemsystemfiltern (ASF)
01.11.2010
Gemeinsame Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
Von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) wurden nachfolgende Grundsätze zur Infektionsprävention bei der Narkosebeatmung erarbeitet ...
Die komplette Empfehlung finden Sie hier in Deutsch (ab Seite 10) und English als PDF:
PDF zum Download
Empfehlung
Schmuck, Piercing und künstliche Fingernägel in Arztpraxen und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesen
01.10.2010
Über das Tragen von Schmuck und Piercing kommt es in Krankenhäusern, Arztpraxen und Alten- und Pflegeheimen immer wieder zu heftigen Diskussionen.
Die DGKH möchte hierzu eine Fachinformationen bieten, damit sachlich mit dem Problem umgegangen werden kann.
Dabei wird zu folgenden Punkten Stellung bezogen:
- Finger-/Unterarmschmuck
- Piercing
- Halsketten
- Ohrringe
- Nagellack und (künstliche) Fingernägel
- Tattoos
Konsensuspapier zur ...
„Mehrfachverwendung von Injektionsnadeln bei Insulinpens und Insulin-Einmalspritzen” und „Hautantiseptik (Hautdesinfektion) vor der subcutanen Insulininjektion”
01.09.2010
Pen-Papier zum Download als PDF
2010 aktualisierte Fassung
Empfehlung
Hygienisch-mikrobiologische Überprüfung von flexiblen Endoskopen nach ihrer Aufbereitung
17.06.2010
Diese Empfehlung wird als Anlage in der noch nicht abgeschlossenen „Leitlinie von DGKH, DGSV, DEGEA und AKI für die Validierung maschineller Reinigungs- und Desinfektionsprozesse zur Aufbereitung thermolabiler Endoskope“ enthalten sein.
Empfehlung
Maßnahmenplan beim Auftreten von MRSA
10.09.2009
Empfehlung der DGKH-Sektion "Hygiene in der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege/Rehabilitation"
Empfehlung
Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsprozessen mit trockener Hitze für Medizinprodukte
01.07.2009
Empfehlung
Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsprozessen mit formaldehydhaltigem Wasserdampf nach dem NTDF-Verfahren (Niedertemperatur Dampf und Formaldehyd) für Medizinprodukte
01.07.2009
Empfehlung
Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsprozessen mit Sattdampf für Medizinprodukte
01.07.2009
Umsetzung der MRSA-Empfehlung der KRINKO von 1999
Aktuelle Hinweise des Vorstands der DGKH
04.05.2009
MRSA-Empfehlung der DGKH zum Download
Der Vorstand der DGKH hat aus aktuellem Anlass die KRINKO Empfehlung MRSA von 1999 kommentiert und dabei - ausgehend von einer aktuellen Literaturrecherche - zu verschiedenen praxisrelevanten Aspekten der Umsetzung Bezug genommen.
Gemeinsame Stellungnahme der DGKH und der DGPI
Erfassung nosokomialer und gesundheitssystemassoziierter Infektionen in der Pädiatrie
29.04.2009
Der Vorstand der DGKH hat gemeinsam mit einem Fachausschuss und dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie Konsensusempfehlungen zur Surveillance nosokomialer Infektionen in der Pädiatrie verfasst, die sehr nützliche und praxisnahe Hinweise für die Etablierung entsprechender Surveillance--Instrumente nach § 23 Infektionsschutzgesetz geben. Koordiniert wurden diese Empfehlungen von pädiatrischen Infektiologen, die hierzu zahlreiche eigene wissenschaftliche Studien publiziert haben und über eine langjährige praktische Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen.
Empfehlung
Kleidung und Schutzausrüstung für Pflegeberufe aus hygienischer Sicht Aktualisierte Fassung 2008
23.06.2008
Empfehlung - Kleidung und Schutzausrüstung für Pflegeberufe aus hygienischer Sicht als PDF
Empfehlung
Hygieneanforderungen beim Umgang mit Lebensmitteln in Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen
01.03.2008
Stellungnahme der DGKH
Definition des Arbeitsfeldes Hygienebeauftragter Ärztinnen und Ärzte sowie ihrer Aus- und Fortbildung
01.01.2007
Durch das seit dem 01.01.2001 geltende Infektionsschutzgesetz (IfSG) (1-3) werden nosokomiale Infektionen im Kontext aller medizinischen Maßnahmen (ambulant und stationär) neu definiert und die Prävention, Erkennung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen wird umfassend geregelt. weiterlesen
Richtlinie
Krankenhaushygiene und Infektionsprävention
12.10.2005
Empfehlung
Weiche Kontaktlinsen
Virushepatitis durch Anpassen beim Augenoptiker oder Hornhautentzündung durch mangelhafte Wirksamkeit der Pflegesysteme zu Hause? weiterlesen
Empfehlung
Routinemäßige Flächendesinfektion zur Verhütung und Kontrolle Antibiotika resistenter Krankheitserreger
Führende US amerikanische Hygieniker fordern routinemäßige Flächendesinfektion zur Verhütung und Kontrolle Antibiotika resistenter Krankheitserreger im Krankenhaus und in anderen medizinischen Bereichen weiterlesen
Empfehlung
Reinigungs- und Desinfektionswirkung bei Endoskop-Dekontaminationsautomaten sowie- Desinfektionsautomaten – Hyg Med 20 (1995): 40–47
Prüfung und Bewertung der Reinigungs- und Desinfektionswirkung von Endoskop-Dekontaminationsautomaten sowie -Desinfektionsautomaten weiterlesen
Empfehlung
Erstellung von Desinfektions- und Reinigungsplänen in der Physiotherapie
01.02.1999
Empfehlung der Arbeitsgruppe "Ver- und Entsorgung der Sektion Technische Hygiene der DGKH"
Empfehlung
Hygiene in der medizischen Fußpflege
01.10.1998
Empfehlung der Fachkommission "Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität"
Inhalt übernommen von www.krankenhaushygiene.de/informationen/fachinformationen/empfehlungen-der-dgkh/ (Stand 17.10.2026).